Kategorie

LMIV / Allergene

Kategorie
Kaffee mit Gewürzen als Beispiel für Allergenkennzeichnung bei Getränken
Haben Sie eigentlich auch Ihre Getränke gekennzeichnet? Viel war schon die Rede von der verpflichtenden Allergenkennzeichnung für Speisen. Von den Neuerungen, welche die LMIV verordnete und den Erleichterungen, die die Novelle in Österreich dann doch nicht brachte. Von gekennzeichneten Speisekarten oder 14 Hauptallergenen in möglichen Speisen. Fast ein wenig ging da die Kennzeichnung der Getränke unter, die
„Für Anne können Eis, Schokolade oder Erdnussflips zur tödlichen Gefahr werden.“ So berichtet jedenfalls Anja Speitel auf t-online.de Mitte Juni. Warum ist nach bereits sechs Berichten mit ebenfalls einprägsamen Beispielen (Stichwort: Erdnussallergie) klar: Anne ist allergisch auf Milch, Eier, Nüsse und Soja. Seit sie ein Baby ist leidet sie unter einer extremen Nahrungsmittelallergie – gleich wie
gfdgdfsg
Am 1. Oktober 2017 trat österreichweit eine Novelle zur verpflichtenden Allergenkennzeichnung in Kraft. Diese soll vor allem Erleichterungen für die Gastronomen bringen und dafür sorgen, dass die Allergenkennzeichnung auch in der Praxis gut anwendbar ist, so Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner. Wir haben uns genauer angesehen, was die Novelle für die österreichische Gastronomie bringt. Vor allem in
Schmackhaft, konzentrationsfördernd und gesund. Nüsse bzw. Schalenfrüchte konnten sich in den letzten Jahren von ihrem negativen Image als Kalorienbomben ein wenig befreien. Gut so, gehören Nüsse doch auf jeden Speiseplan und sind diese ein nicht wegzudenkender Bestandteil eines jeden Supermarkts. Vor allem in der Süßwaren- und Knabberei Abteilung. Aber Nüsse haben auch einen großen Nachteil:
„Eine Allergie auf Sojabohnen betrifft doch nur Veganer!“ Eine Aussage, die plausibel klingt. Immerhin hält Soja oft als völlig pflanzlicher Fleischersatz her und wird daher besonders häufig von Vegetariern und Veganern konsumiert. Doch handelt es sich bei der Allergie auf Sojabohnen und daraus gewonnener Erzeugnissen („F“) tatsächlich um eine Lifestyle-Allergie, die nur bestimmte Ernährungsweisen betrifft?
Behält man die Metapher der 14 Hauptallergene als Bösewichte bei, wäre das Allergen E – Erdnüsse und daraus gewonnene Erzeugnisse – der Staatsfeind Nr. 1. So „schafft“ es die Erdnuss gemeinsam mit der Haselnuss auf den ersten Platz der allergieauslösenden Stoffe, ruft mitunter heftige allergische Reaktionen hervor und erst kürzlich brachte sie einen Gastronom aus
Karpfen, Hecht, Forelle, Kabeljau oder Lachs. Nur einige der unzähligen Fischarten und nur einige Produkte, die nach der Lebensmittelinformationsverordnung als potentieller Allergieauslöser gekennzeichnet werden müssen. Genauer gesagt mit einem „D“ versehen werden sollen. Eine Maßnahme, die in Anbetracht der Aggressivität und des steigenden Fischkonsums in Deutschland, nicht unwesentlich sein mag. Aber ist eine Kennzeichnung von
Nach A und B folgt ... ganz klar C. Im Sinne von Allergenen sowie deren Kennzeichnung auf Speisekarten reiht sich daher klarerweise in unserer Serie zu den 14 Hauptallergenen als nächstes jenes mit der Kennzeichnung C: „Eier und daraus gewonnene Erzeugnisse“. Wo kommt das Allergen „C“ vor? Quasi selbsterklärend ist das Vorkommen der Allergie auf Eier
Weiter geht unsere Serie über die 14 Hauptallergene. Über die kennzeichnungspflichtigen Stoffe, die für die meisten Lebensmittelallergien verantwortlich sind. Nach dem ersten Streich „Glutenhaltiges Getreide“ folgt also der Zweite: Krebstiere und daraus gewonnene Erzeugnisse. Verdächtiger Nr. 2: Krebstiere und daraus gewonnene Erzeugnisse Nach dem „B“ auf der Speisekarte Ausschau halten. Das machen seit Ende 2014 Menschen, die
Viel ist schon über die Allergenkennzeichnung nach der LMIV geredet und geschrieben worden. Über die Information, welche Speisen eines der 14 Hauptallergene enthalten und somit weit verbreitete Allergien auslösen können. Viel wurde gesagt über den administrativen Aufwand für Lebensmittelunternehmen und die Vorteile für Betroffene. Den „Stars“ dieser Debatte, den Allergenen, wurde bislang aber kaum Aufmerksamkeit