Wenn Hotelgruppen über Digitalisierung sprechen, geht es meist zuerst um das Property-Management-System (PMS): Buchungen, Zimmerverwaltung, Check-in, Ratenpläne, Channel-Management. Systeme wie HotelFriend, RoomRaccoon oder SiteMinder lösen genau das – und lösen es gut.
Was ein PMS in der Regel nicht abdeckt, ist die F&B-Seite des Betriebs: Frühstücksbuffet, Restaurant, Hotelbar, Bankett- und Tagungsverpflegung. Genau dort entstehen bei Hotelgruppen mit mehreren Standorten dieselben Probleme wie in der Systemgastronomie – nur oft unsichtbarer, weil sie nicht im Kerngeschäft „Zimmer verkaufen" liegen.
Bei einer Hotelgruppe mit mehreren Häusern zeigen sich meist dieselben Muster:
Anders als ein PMS, das auf das Gästeerlebnis und die Zimmerverwaltung ausgerichtet ist, muss eine F&B-Lösung für Hotelgruppen vier Dinge zentral und standortübergreifend abbilden:
Hotelgruppen haben eine Besonderheit, die viele Systemgastronomie-Ketten nicht haben: mehrere F&B-Ausgabepunkte pro Standort. Ein einzelnes Hotel bedient häufig gleichzeitig Frühstück, à-la-carte-Restaurant, Bar und Bankett – mit teilweise überlappenden, teilweise eigenen Rezepturen und Lieferbeziehungen. Eine F&B-Lösung muss das innerhalb eines Standorts abbilden können, bevor sie überhaupt standortübergreifend skaliert.
Bei FoodNotify läuft das über ein System, das sich sowohl an das PMS als auch an das Kassensystem des jeweiligen Ausgabepunkts anbinden lässt, ohne dass Beschaffung, Rezepte und Warenwirtschaft für jeden Bereich separat aufgebaut werden müssen.
Ein PMS entscheidet, ob ein Gast sein Zimmer bekommt. Ob das Frühstücksbuffet richtig kalkuliert, korrekt gekennzeichnet und ohne unnötigen Food Waste läuft, entscheidet ein davon unabhängiges F&B-Management-System. Für Hotelgruppen mit mehreren Standorten ist das keine Nebensache, sondern ein eigener Digitalisierungsbereich – mit eigenem Business Case.