Kundenbericht

L’Osteria: über 200 Restaurants auf einem Artikelstamm

L’Osteria führt über 200 Restaurants in Deutschland und Frankreich mit FoodNotify. Ausgangspunkt war eine Frage, die jede Kette kennt: Warum zeigt jedes Restaurant einen anderen Wareneinsatz, und welcher stimmt?

200+Restaurants in Deutschland und Frankreich
1Artikelstamm für alle Restaurants
2025Wechsel von BarBrain zu FoodNotify
LightspeedKasse, im Pilot abgenommen

Die Ausgangslage

Vor dem Wechsel arbeitete L’Osteria mit einem System, in dem jedes Restaurant seine Artikel selbst anlegen konnte. Das ist bequem für den einzelnen Standort und ein Problem für die Zentrale: „Hackfleisch gemischt“ existierte in vielen Fassungen mit unterschiedlichen Gebinden, Preisen und Nummern. Rezepte konnten darauf nicht sauber aufsetzen, und der Wareneinsatz je Restaurant war nicht vergleichbar.

Die Anforderung an das neue System war deshalb eindeutig: ein zentral verwalteter Artikelstamm und ein Soll-Ist-Wareneinsatz je Restaurant, dem die Zentrale trauen kann. Im Auswahlverfahren standen FoodNotify und Apicbase gegenüber; die Entscheidung fiel unter anderem wegen der Lieferantenanbindung im deutschsprachigen Raum für FoodNotify.

Was sich geändert hat

Heute existiert jeder Artikel genau einmal, mit GTIN oder Lieferantennummer, Gebinde und Grundeinheit. Preise kommen aus den Katalogen der Lieferanten. Rezepte liegen zentral mit Grund-, Zwischen- und Gerichtsrezepten; lokale Abweichungen sind Varianten des Masters, die die Zentrale freigibt.

Jeder Kassenartikel ist einem Rezept zugeordnet. Aus den Verkäufen entsteht der theoretische Wareneinsatz je Restaurant und Tag, aus Warenannahme, Umbuchungen und Inventur der tatsächliche. Die Differenz je Restaurant und Warengruppe ist die Zahl, mit der die Zentrale arbeitet: Sie zeigt, wo Schwund, falsche Portionen oder ungebuchte Bewegungen sitzen.

„Wir hatten in jedem Restaurant andere Zahlen und wussten nicht, welche stimmen. Heute gibt es jeden Artikel genau einmal, und der Wareneinsatz je Restaurant ist eine Zahl, mit der wir arbeiten können.“

Franz Schickert, Project Manager, L’Osteria

Die Einführung

Ein Restaurant lief als Pilot. Dort wurden Artikelstamm, Rezepte und die Anbindung der Lightspeed-Kasse abgenommen; erst als die Kassendaten stimmten und der Soll-Ist-Vergleich plausibel war, folgten die weiteren Restaurants mit denselben Vorlagen und Rechten. Küche, Einkauf und Zentrale bekamen getrennte Trainings.

Mehr über die Entscheidung zwischen Spezialsystem und Komplettlösung: Best of Breed vs. Komplettlösungen.

Was das für andere Ketten heißt

Der Wareneinsatz je Standort ist nur so belastbar wie der Artikelstamm darunter. Wer Standorte vergleichen will, braucht zuerst einen Artikelstamm für die Gruppe, dann Rezepte, dann die Kasse. In dieser Reihenfolge. Wie das aufgebaut wird, steht in der Anleitung Standortübergreifende Rezeptverwaltung für Restaurantketten.

Häufige Fragen

Warum hat L’Osteria das System gewechselt?

Weil im vorherigen System Artikel je Standort frei angelegt werden konnten und ein zentral verwalteter Artikelstamm fehlte. Damit waren die Wareneinsätze der Restaurants nicht vergleichbar.

Was war die Voraussetzung für die Entscheidung?

Ein belastbarer Soll-Ist-Wareneinsatz je Restaurant: theoretisch aus Rezepturen und Kassendaten, tatsächlich aus Warenannahme, Umbuchungen und Inventur. Dafür muss der Artikelstamm zentral und die Kasse angebunden sein.

Wie viele Restaurants laufen auf FoodNotify?

Über 200 Restaurants in Deutschland und Frankreich auf einem gemeinsamen Artikelstamm.

Welche Kasse ist angebunden?

Lightspeed. Die Kassenanbindung wurde im Pilot abgenommen, bevor die weiteren Restaurants folgten.

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Kundenangaben Stand September 2026. Alle Referenzen: Kundenübersicht.