Die 10 besten KI-Prompts für die Gastronomie

KI Prompts Gastronomie zum Copy-Paste: 10 ChatGPT Prompts für Restaurant-Alltag, Speisekarte, Allergene, Kalkulation und Einkauf.

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Die 10 besten KI-Prompts für die Gastronomie

Gute KI-Prompts für die Gastronomie sind präzise formulierte Anweisungen, die ChatGPT oder Claude mit Rolle, Kontext, Regeln und Format füttern. Sie dienen wiederkehrenden Aufgaben wie Bewertungsantworten, Speisekartentexten, Allergenlisten oder Bestelllisten. So entstehen brauchbare Texte und Auswertungen statt vager, allgemeiner Antworten.

Ein typischer Sonntagvormittag in der Gastronomie beginnt mit Bestellungen, Dienstplänen und unbeantworteten Bewertungen. Ein Teil dieser Aufgaben lässt sich mit den richtigen Prompts spürbar verkürzen. Der Softwareanbieter Restaurant Velocity nennt 3,8 bis 5,5 Stunden Zeitersparnis pro Woche und Standort – eine Herstellerangabe von Restaurant Velocity, kein unabhängig geprüfter Wert. Ob und wie viel Zeit Ihr Betrieb damit spart, müssen Sie anhand Ihrer eigenen Abläufe prüfen.

Wie ein guter Prompt aufgebaut ist

Restaurant Velocity beschreibt in der eigenen Prompt-Sammlung eine sechsteilige Struktur für Gastro-Prompts. Jeder Baustein macht die Antwort der KI konkreter und leichter verwertbar:

  • Role (Rolle): Welche Funktion soll die KI einnehmen, etwa Marketingverantwortliche oder Küchenleitung.
  • Context (Kontext): Welche Rahmendaten braucht die KI, zum Beispiel Betriebsgröße, Zielgruppe oder Anlass.
  • Task (Aufgabe): Was genau soll erstellt oder ausgewertet werden.
  • Constraints (Regeln): Welche Grenzen gelten, etwa Wortanzahl, verbotene Formulierungen oder rechtliche Vorgaben.
  • Format (Ausgabeformat): In welcher Form die Antwort erscheinen soll, etwa Tabelle, Liste oder Fließtext.
  • Voice (Tonfall): Welcher Sprachstil zur Marke und zur Zielgruppe passt.

Prüfen Sie vor dem Absenden, ob Ihr Prompt diese sechs Punkte ausreichend abdeckt.

Die 10 besten KI-Prompts für die Gastronomie

Die folgenden zehn Prompts wurden anhand der unten genannten Quellen für den Restaurantalltag zusammengestellt. Die rechtlichen Hinweise beziehen sich auf die EU-LMIV und das deutsche Arbeitszeitgesetz; nationale Vorgaben sind zusätzlich zu prüfen. Ersetzen Sie Platzhalter in eckigen Klammern vor dem Einsatz durch echte Werte.

1. Negative Google-Bewertung beantworten

Zweck: Eine sachliche, konkrete Antwort auf eine schlechte Bewertung formulieren. Einsatz: Vor der Veröffentlichung einer Antwort auf Google oder vergleichbaren Portalen. Hinweis: Entfernen Sie identifizierende Angaben vor der Eingabe. Prüfen Sie auch, ob Gäste durch den verbleibenden Kontext erkennbar sind.

Sie sind für die Gästekommunikation eines Restaurants zuständig und beantworten Online-Bewertungen.

Kontext: Es liegt folgende negative Bewertung vor (identifizierende Angaben einschließlich indirekter Personenbezüge bereits entfernt): [Bewertungstext einfügen]. Betroffen war [Thema, z. B. Wartezeit, Servicequalität, Speise].

Aufgabe: Formulieren Sie eine Antwort auf diese Bewertung.

Regeln:
- Keine Standardfloskeln wie "Es tut uns leid".
- Nennen Sie einen konkreten nächsten Schritt, z. B. Rückerstattung oder persönliches Gespräch.
- Maximal 80 Wörter.
- Keine Schuldzuweisung an Gäste oder Personal.
- Nennen Sie keine Zahlen, die ich nicht liefere.

Format: Fließtext, direkt veröffentlichungsfertig.
Tonfall: [ruhig und sachlich / bestimmt und lösungsorientiert].

2. Speisekartentext ohne erfundene Zutaten

Zweck: Kurze, rechtlich vorsichtige Beschreibungstexte für die Speisekarte erstellen. Einsatz: Beim Erstellen oder Überarbeiten einzelner Menüpunkte. Hinweis: Zutatenliste vollständig und korrekt angeben, da die KI sonst Zutaten ergänzt.

Sie sind für Speisekartentexte eines Restaurants verantwortlich.

Kontext: Gericht: [Gerichtname]. Zutaten ausschließlich: [vollständige Zutatenliste einfügen].

Aufgabe: Schreiben Sie einen Speisekartentext für dieses Gericht.

Regeln:
- Verwenden Sie ausschließlich die genannten Zutaten, erfinden Sie keine weiteren.
- Länge: genau 12 bis 22 Wörter.
- Keine Wörter wie "köstlich", "einzigartig", "perfekt" oder vergleichbare Übertreibungen.
- Keine gesundheitsbezogenen Behauptungen.

Format: Ein bis zwei kurze Sätze, direkt für die Speisekarte nutzbar.
Tonfall: [schlicht / regional / gehoben] – passend zur Speisekarte.

3. Allergen-Matrix nach den 14 EU-Hauptallergenen

Zweck: Eine strukturierte Übersicht der Allergeninformationen je Gericht erstellen. Einsatz: Beim Anlegen oder Aktualisieren der Speisekarte. Hinweis: Küche oder Qualitätssicherung müssen die Ausgabe vor Veröffentlichung final prüfen.

Sie unterstützen bei der Dokumentation von Allergeninformationen für ein Restaurant in [Deutschland/Österreich]. Berücksichtigen Sie die nationalen Vorgaben. Für die Schweiz ist die Rechtsgrundlage gesondert zu prüfen.

Kontext: Folgende Gerichte mit vollständigen Rezepturen und aktuellen Lieferantenspezifikationen einschließlich zusammengesetzter Zutaten und Verarbeitungshilfsstoffe liegen vor: [Unterlagen je Gericht einfügen].

Aufgabe: Erstellen Sie einen Entwurf einer Allergen-Matrix zu den 14 Stoff- und Erzeugnisgruppen gemäß Anhang II der LMIV. Verwenden Sie die dortigen Bezeichnungen, insbesondere glutenhaltiges Getreide statt nur Gluten, und berücksichtigen Sie die vorgeschriebenen Konkretisierungen, Ausnahmen und Schwellen. Kennzeichnen Sie fehlende Angaben als zu prüfen.

Regeln:
- Prüfen Sie jede genannte Zutat auf die 14 Hauptallergene, ohne eigene Zutaten zu ergänzen.
- Markieren Sie Unsicherheiten deutlich als "zu prüfen", statt zu raten.
- Nennen Sie keine Zahlen oder Rechtsangaben, die ich nicht liefere.
- Fügen Sie am Ende exakt diesen Hinweis ein: "Von der Küche vor Veröffentlichung zu prüfen."

Format: Tabelle, Gerichte in den Zeilen, die 14 Allergene in den Spalten.

4. Inventurbogen fotografieren, Bestellliste nach Lieferant erhalten

Zweck: Aus einer handschriftlichen Zählliste direkt eine sortierte Bestellliste ableiten. Einsatz: Nach der Inventur oder Teilzählung, vor der nächsten Lieferantenbestellung. Hinweis: Dieser Prompt ergänzt eine strukturierte Inventur. Mit echten Lagerbeständen statt einem Foto wird die Liste genauer.

Sie unterstützen das Bestellmanagement eines Gastronomiebetriebs.

Kontext: Foto eines Inventurbogens bzw. einer Zählliste: [Foto/Abschrift einfügen]. Zuordnung der Artikel zu Lieferanten: [Lieferant A: Artikel], [Lieferant B: Artikel], [weitere Lieferanten].

Aufgabe: Erstellen Sie aus der Zählliste eine Bestellliste, gruppiert nach Lieferant.

Regeln:
- Übernehmen Sie nur Artikel, die auf der Zählliste stehen oder von mir ergänzt werden.
- Markieren Sie Artikel, die laut Zählliste knapp sind oder bis [Datum] ausreichen müssten.
- Keine Mengenangaben erfinden, bei Unklarheit nachfragen.

Format: Liste je Lieferant mit Artikel, Bestand und vorgeschlagener Menge.

5. Menü-Repricing mit Wareneinsatz-Ziel und Lieferkommission

Zweck: Neue Verkaufspreise für Vor-Ort- und Lieferkanäle anhand von Kostenzielen berechnen. Einsatz: Bei Preisanpassungen, saisonaler Kalkulation oder nach Wareneinsatzschwankungen. Hinweis: Dieser Prompt unterstützt die Kalkulation. OpenAI berichtet in einer eigenen Kundenstory, dass Ted Taylor die Preisanalyse seiner Franchisebetriebe mit ChatGPT deutlich verkürzte. Das ist ein Anbieterbericht über einen Einzelfall, kein unabhängig bestätigter Nachweis für diesen Prompt. Mit echten Werten aus FoodNotify – Wareneinsatz, Einkaufspreise, Inventurstände – werden die Ergebnisse belastbarer.

Sie unterstützen die Kalkulation eines Restaurants mit Dine-in- und Lieferangebot.

Kontext: Plate Costs je Gericht: [Gericht 1: Kosten], [Gericht 2: Kosten], [weitere Gerichte]. Ziel-Wareneinsatz: [X] %. Lieferkommission: [Y] %.

Aufgabe: Berechnen Sie neue Verkaufspreise getrennt für Dine-in und Lieferung.

Regeln:
- Rechnen Sie den Ziel-Wareneinsatz für Dine-in ohne Kommission, für Lieferung inklusive Kommission ein.
- Zeigen Sie den Rechenweg je Gericht nachvollziehbar auf.
- Nennen Sie keine Zahlen, die ich nicht liefere.

Format: Tabelle mit Gericht, Plate Cost, Dine-in-Preis, Lieferpreis und resultierendem Wareneinsatz in Prozent.

6. POS-Exportdaten zu einem Ticket-Zeiten-Report verdichten

Zweck: Aus einer rohen Kassendatenexport-Datei einen lesbaren Bericht zu Engpasszeiten erstellen. Einsatz: Wöchentlich oder nach auffällig langen Wartezeiten in der Küche oder am Pass. Hinweis: Entfernen Sie personenbezogene Angaben oder anonymisieren Sie den Export so, dass auch aus Zeitangaben und anderen Datenkombinationen keine Personen identifizierbar sind.

Sie werten Kassendaten (POS-Export) eines Restaurants aus.

Kontext: CSV-Export mit Bonzeiten (personenbezogene Felder bereits entfernt): [CSV-Inhalt oder Zusammenfassung einfügen]. Zeitraum: [Datum bis Datum].

Aufgabe: Analysieren Sie, zu welchen Uhrzeiten und Wochentagen Tickets am längsten dauern.

Regeln:
- Stützen Sie sich ausschließlich auf die gelieferten Daten, keine Annahmen über Ursachen ohne Kennzeichnung als Vermutung.
- Fassen Sie die drei größten Engpässe zusammen.
- Nennen Sie keine Zahlen, die ich nicht liefere.

Format: Kurzer Bericht mit drei Abschnitten: Engpass, betroffene Zeiten, mögliche Ursache.

7. Pre-Shift-Briefing für den Tagesstart

Zweck: Ein kurzes, motivierendes Briefing für den Schichtstart formulieren. Einsatz: Täglich oder vor besonders stark frequentierten Schichten. Hinweis: Wird dabei auf einen Dienst- oder Schichtplan verwiesen, ersetzt die KI in Deutschland keine Prüfung nach dem Arbeitszeitgesetz, etwa zu Ruhezeiten und Höchstarbeitszeit.

Sie unterstützen die Schichtleitung eines Restaurants bei der Tageskommunikation.

Kontext: Datum/Schicht: [Datum, Schicht]. Tagesangebot: [Gericht/Aktion]. Erwartete Gästezahl: [Y]. Fokus-Thema der Schicht: [z. B. Upselling Dessert, neue Weinempfehlung].

Aufgabe: Schreiben Sie ein Pre-Shift-Briefing für das Team.

Regeln:
- Maximal 100 Wörter.
- Tonfall motivierend, nicht belehrend, ohne Druck aufzubauen.
- Falls ein Dienstplan erwähnt wird: Bestätigen Sie keine rechtliche Zulässigkeit der Arbeitszeiten. In Deutschland ist die Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes durch den Arbeitgeber und die zuständigen Verantwortlichen zu prüfen.
- Nennen Sie keine Zahlen, die ich nicht liefere.

Format: Fließtext zum Vorlesen, in kurzen Absätzen.

8. Cheat Sheet für Servicekräfte zu einer Menükategorie

Zweck: Eine einseitige Übersicht für neues oder aushilfsweises Servicepersonal erstellen. Einsatz: Bei Einarbeitung neuer Mitarbeiter:innen oder bei saisonalen Speisekartenänderungen. Hinweis: Allergenangaben im Cheat Sheet gegen die geprüfte Allergen-Matrix aus Prompt 3 abgleichen.

Sie erstellen Schulungsunterlagen für Servicekräfte eines Restaurants.

Kontext: Menükategorie: [z. B. Vorspeisen, Hauptgerichte]. Gerichte mit Zutaten und Allergenen: [Gericht 1: Zutaten, Allergene], [Gericht 2: Zutaten, Allergene], [weitere Gerichte].

Aufgabe: Erstellen Sie ein einseitiges Cheat Sheet für Servicekräfte.

Regeln:
- Je Gericht: Zutaten, Allergene, zwei Verkaufsargumente, eine empfohlene Getränkebegleitung.
- Kompakt und stichwortartig, keine ganzen Absätze.
- Übernehmen Sie ausschließlich die bereitgestellten, fachlich geprüften Allergenangaben. Kennzeichnen Sie fehlende oder widersprüchliche Angaben als zu prüfen, statt aus ihnen Allergenfreiheit abzuleiten.

Format: Liste je Gericht mit Stichpunkten, auf eine Seite begrenzt.

9. Rezept skalieren mit Warnung vor nicht-linearen Zutaten

Zweck: Ein Rezept auf eine andere Portionszahl umrechnen, ohne klassische Skalierungsfehler. Einsatz: Bei Caterings, Großveranstaltungen oder Anpassung von Standardrezepten. Hinweis: Ergebnis vor dem ersten Einsatz in der Küche probekochen und abschmecken.

Sie unterstützen die Küche beim Umrechnen von Rezepten auf andere Portionszahlen.

Kontext: Ausgangsrezept für [X] Portionen: [Rezept mit Zutaten und Mengen]. Zielportionszahl: [Y].

Aufgabe: Skalieren Sie das Rezept von [X] auf [Y] Portionen.

Regeln:
- Skalieren Sie Mengen grundsätzlich proportional.
- Markieren Sie gesondert alle Zutaten, die NICHT linear skaliert werden dürfen, etwa Salz, Backtriebmittel oder Gewürze, mit angepasster Empfehlung.
- Nennen Sie keine Zahlen, die ich nicht liefere.

Format: Zutatenliste für [Y] Portionen, danach Abschnitt "Nicht linear skalieren" mit Begründung je Zutat.

10. Verhandlungsmail an einen Lieferanten mit Zahlen

Zweck: Eine sachliche, faktenbasierte Mail zur Preisverhandlung formulieren. Einsatz: Bei Preiserhöhungen durch Lieferanten oder bei geplanter Vertragsverlängerung. Hinweis: Dieser Prompt lässt sich mit Daten aus dem Einkauf befüllen; interne Vertragsdetails vorher auf das Nötigste reduzieren. Echte Bestellvolumen und Lieferantenpreise machen die Argumentation tragfähiger.

Sie unterstützen den Einkauf eines Restaurants bei der Lieferantenkommunikation.

Kontext: Lieferant: [Name]. Aktueller Preis: [X] je [Einheit]. Gewünschter Preis: [Y] je [Einheit]. Begründung: [Bestellvolumen / Laufzeit / Konkurrenzangebot].

Aufgabe: Schreiben Sie eine E-Mail an den Lieferanten, in der eine Preisanpassung verhandelt wird.

Regeln:
- Tonfall sachlich und kooperativ, nicht konfrontativ.
- Nennen Sie die Begründung konkret, keine vagen Formulierungen wie "der Markt verlangt".
- Nennen Sie keine Zahlen, die ich nicht liefere.

Format: E-Mail mit Betreffzeile, kurzer Anrede, maximal drei Absätzen.

Bonus: Vier weitere Ideen

Für den Fall, dass noch Zeit oder Interesse für weitere Prompts bleibt, eignen sich diese vier Ansätze aus der Praxis:

  • Gericht lokal umbenennen: Der Name eines Gerichts wird an die regionale Zielgruppe angepasst.
  • Gerätefehler vor dem Technikeranruf beschreiben: Nutzen Sie ein Foto als Unterstützung, um sichtbare Auffälligkeiten für den Technikeranruf zu beschreiben.
  • P&L lesen wie eine Finanzleitung: Kennzahlen aus der eigenen Gewinn- und Verlustrechnung werden verständlich erklärt.
  • Eigener Custom GPT für den Markenton: Hinterlegen Sie Stilvorgaben und freigegebene Textbeispiele für wiederkehrende Aufgaben; prüfen Sie jede Ausgabe auf den gewünschten Markenton.

Risiken und Grenzen

KI-Prompts nehmen Formulierungsarbeit ab, ersetzen aber keine fachliche oder rechtliche Prüfung. Die folgenden Punkte sind beim Einsatz zu beachten.

Halluzinationen

Sprachmodelle erfinden gelegentlich Zahlen, Quellen oder Rechtsangaben, die plausibel wirken, aber falsch sind. Zahlen, Quellenangaben und Rechtsaussagen aus KI-Antworten sind deshalb immer gegenzuprüfen. Die Formulierung "Nennen Sie keine Zahlen, die ich nicht liefere" verringert dieses Risiko, schließt es aber nicht aus.

Datenschutz und DSGVO

Geben Sie personenbezogene Gäste-, Beschäftigten- oder Lohndaten nur nach datenschutzrechtlicher Prüfung in ein KI-Tool ein. Prüfen Sie insbesondere Rechtsgrundlage, Datenminimierung, Anbieterrolle, Vertragsbedingungen und mögliche Drittlandübermittlungen. Bei Auftragsverarbeitung ist ein entsprechender Vertrag erforderlich. Eine Geschäftsversion allein genügt nicht. Diese Hinweise ersetzen keine Rechtsberatung.

Allergene

Eine KI-generierte Allergen-Matrix ist ein Entwurf, kein geprüftes Dokument. Küche oder Qualitätssicherung müssen jede Ausgabe vor der Veröffentlichung anhand vollständiger Rezepturen und aktueller Lieferantenspezifikationen prüfen. Die Allergeninformation ist auch bei unverpackter Ware erforderlich. Die zulässige Bereitstellung richtet sich zusätzlich nach nationalen Vorgaben.

Generische Texte auf Google-Profil und Bewertungen

Restaurant Velocity weist in der eigenen Prompt-Sammlung darauf hin, dass identische, erkennbar automatisierte Antworten auf Bewertungen für Google wirken wie automatisiert generierte Inhalte. Das ist eine Einschätzung des Anbieters, keine unabhängig belegte Aussage, aber ein Grund, jede Antwort individuell anzupassen.

Arbeitsrecht

Prompts für Dienst- oder Schichtpläne berühren in Deutschland Fragen zu Ruhezeiten und Höchstarbeitszeit nach dem Arbeitszeitgesetz. Eine KI-Antwort ersetzt diese Prüfung nicht. Der Arbeitgeber muss die Einhaltung sicherstellen; Schichtleitung oder Personalabteilung können damit im Rahmen ihrer Zuständigkeit befasst sein.

Für den Einstieg stellt FoodNotify ein ChatGPT Cheatsheet für die Gastronomie bereit. Die Prompts funktionieren im leeren Chat-Fenster, werden aber genauer mit echten Betriebsdaten wie Wareneinsatz, Einkaufspreisen oder Inventurständen. Mehr zu ChatGPT im Restaurantalltag liefert ChatGPT für Restaurants, einen Ausblick auf weitere Fälle bietet KI-Anwendungsfälle in der Gastronomie 2026.

Häufige Fragen

Welches KI-Tool eignet sich für Prompts in der Gastronomie?

Die in diesem Artikel genannten Prompts funktionieren in ChatGPT und Claude, da beide Tools mit Rolle, Kontext und Regeln arbeiten können. Techpresso hat eigene Sammlungen für beide Modelle veröffentlicht. Entscheidend ist weniger das Tool als die Prompt-Struktur und die Prüfung der Ausgabe vor dem Einsatz.

Reicht eine kostenlose ChatGPT-Version für diese Prompts?

Für einzelne Texte wie Speisekartentexte oder Bewertungsantworten reicht häufig eine kostenlose Version. Bei wiederkehrender Nutzung, längeren Dokumenten oder sensiblen Daten lohnt sich der Blick auf eine kostenpflichtige Geschäftsversion mit entsprechenden Vertragsbedingungen und höheren Nutzungsgrenzen. Für den täglichen Einsatz in mehreren Teams ist das in der Regel die passendere Wahl.

Kann ich Allergenangaben direkt aus der KI-Antwort übernehmen?

Nein, eine KI-Allergen-Matrix ist ein Entwurf nach den 14 EU-Hauptallergenen der LMIV, kein geprüftes Dokument. Küche oder Qualitätssicherung müssen jede Angabe gegen die tatsächlichen Zutaten und Rezepturen prüfen, bevor die Matrix veröffentlicht wird. Prompt 3 verlangt deshalb einen festen Prüfhinweis am Ende der Ausgabe.

Darf ich Gästedaten in ChatGPT oder Claude eingeben?

Verwenden Sie möglichst Daten ohne Personenbezug. Das Entfernen von Namen und Kontaktdaten allein reicht für eine Anonymisierung häufig nicht aus; prüfen Sie auch indirekte Identifizierbarkeit. Sollen personenbezogene Daten verarbeitet werden, müssen die datenschutzrechtlichen Voraussetzungen vorab geklärt sein. Bei Auftragsverarbeitung ist ein entsprechender Vertrag erforderlich. Diese Hinweise ersetzen keine individuelle Rechtsberatung.

Werden die Prompts mit Daten aus der eigenen Gastronomie-Software besser?

Ja, Prompts zu Kalkulation, Einkauf oder Inventur liefern präzisere Ergebnisse, wenn reale Werte wie Wareneinsatz, Einkaufspreise oder Inventurstände eingesetzt werden, statt mit groben Schätzungen zu arbeiten. Geschätzte Werte liefern nur eine erste Orientierung, keine belastbare Kalkulationsgrundlage für Preisentscheidungen im Tagesgeschäft.

Wer die Prompts aus diesem Artikel mit den eigenen Betriebsdaten kombinieren möchte, kann ein Erstgespräch vereinbaren.

Quellen

  1. cityLunch Prompt-Bibliothek – https://ki.citylunch.info/prompt-bibliothek.html
  2. Restaurant Velocity, ChatGPT for Restaurants – https://restaurantvelocity.com/blog/chatgpt-for-restaurants/
  3. The AI Small Business, ChatGPT Prompts for Restaurants – https://theaismallbusiness.com/chatgpt-prompts-for-restaurants/
  4. Techpresso, Claude-Prompts für Restaurants – https://academy.techpresso.co/prompts/claude-prompts-restaurants
  5. Techpresso, ChatGPT-Prompts für Restaurants – https://academy.techpresso.co/prompts/restaurants
  6. super44, ChatGPT Prompts Gastronomie – https://super44.ai/de/blog/chatgpt-prompts-gastronomie
  7. Calypsa, Schicht-Prompts für die Gastronomie – https://gastro.calypsa.de/
  8. FoodNotify Cheatsheet, Das ChatGPT Cheatsheet für Ihre Gastronomie – https://www.foodnotify.com/de/ressourcen/cheatsheet-chatgpt-gastronomie

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