Statt PlastiktĂŒten wiederverwendbare Einkaufstaschen verwenden, vegetarische Mahlzeiten in Essgewohnheiten miteinfließen lassen oder auf das Auto verzichten und das Fahrrad nutzen. FĂŒr immer mehr Menschen gehören nachhaltigere und umweltbewusstere Entscheidungen zu einem wesentlichen Teil des tĂ€glichen Lebens.

Auch wir haben uns die Frage gestellt, wie wir gemeinsam als Team Nachhaltigkeit im Unternehmen aufnehmen können. Denn wir finden: Eine nachhaltige und umweltbewusste Lebensweise sollte nicht nur als Einzelperson gelebt werden, sondern auch ein zentraler Bestandteil eines Unternehmens sein. FĂŒr uns ging es hierbei um zwei Aspekte:

  • Als Unternehmen einen Beitrag leisten und sich aktiv mit den Themen Nachhaltigkeit, Umwelt und Klimaschutz befassen.
  • Unseren Kund:innen mit dem System von FoodNotify die Möglichkeit bieten, Nachhaltigkeit und Transparenz im eigenen Betrieb aufzunehmen.

Wie wir diese beiden Punkte umsetzen, möchten wir Ihnen im folgenden Artikel zeigen. Wir erklÀren, warum wir den Weg in Richtung Nachhaltigkeit angehen und welche neuen Ideen wir dabei entwickeln.


Wie wir Digitalisierung vorantreiben

Im Jahr 2014 startete unsere Reise mit FoodNotify. Damals lag der Fokus auf dem digitalen Rezept- und Allergenmanagement fĂŒr die Gastronomie. Seit unseren AnfĂ€ngen hat das Konzept in der Gastro-Branche an immer mehr Interesse gewonnen. Dies fĂŒhrte dazu, dass weitere Ideen entwickelt und umgesetzt wurden. So haben wir FoodNotify im Jahr 2015 um eine Bestellplattform erweitert. Zwei Jahre spĂ€ter haben wir die Digitalisierung in der Gastronomiebranche noch mehr vorangetrieben. Wir haben fĂŒr Gastronom:innen die Möglichkeit geschaffen, sĂ€mtliche Prozesse rund um Waren und Lager zu managen. Mittlerweile verfĂŒgt unser System neben diesen drei Lösungen auch ĂŒber eine Catering-Software sowie ein Gastro-Analytics-Modul.

Doch unsere Reise ist damit noch nicht vorbei. Uns wurde bewusst, dass Transparenz und Nachhaltigkeit fĂŒr uns eine immer wichtigere Rolle spielen. Dies wurde vor allem von der fehlenden Transparenz im Ursprung und in der Herstellungsmethode von Lebensmitteln in der Gastronomie angetrieben. Wir haben diese LĂŒcke als Chance gesehen und uns damit auseinandergesetzt, wie wir diesen Aspekt in unsere Software-Lösung einbauen können.

Jede Person soll selbst entscheiden können, ob sie mehr ĂŒber das Essen auf dem Teller wissen will.


Unsere Idee fĂŒr eine nachhaltige Gastronomie

GrundsĂ€tzlich geht es uns darum, eine verlĂ€ssliche und saubere Datenbasis zu kreieren, die bei der Produktion der Waren beginnt und zum Gastronomiebetrieb in Echtzeit weitergeleitet wird. Durch diese sichtbaren Daten ist es möglich, eine durchgĂ€ngige Transparenz in der gesamten Lieferkette aufzubauen. Dies sorgt somit fĂŒr eine digitale Vernetzung vom Acker bis zum Teller.

Wir sehen Storytelling auf der Speisekarte in Zukunft als ein Instrument, um Kund:innen aufzuklĂ€ren und aktiv mitentscheiden zu lassen – Essen ist nicht mehr nur Vertrauenssache so wie frĂŒher.

Thomas Primus, CEO & Co-Founder von FoodNotify

Dank dieser Transparenz erfahren GĂ€ste im Restaurant so mehr ĂŒber das Essen auf ihren Tellern: Von der Herkunft ĂŒber Allergene, Zusatzstoffe sowie NĂ€hrwerte bis zu speziellen Labels. Neben den Vorteilen aus Sicht der Konsument:innen rĂŒckt auch eine nachhaltige Sichtweise in den Vordergrund. Hier werden Informationen wie der CO2-Verbrauch von Lebensmitteln zur VerfĂŒgung gestellt. Jede Person weiß somit, was in ihrem Essen enthalten ist und wie nachhaltig die darin enthaltenen Produkte sind.

Die Wahl liegt bei Ihnen

Wir arbeiten bereits daran, diese Transparenz und die Möglichkeit fĂŒr eine bewusste Entscheidung ĂŒber das Essen fĂŒr Gastronom:innen, aber auch fĂŒr Konsument:innen in Zukunft greifbar zu machen. Einerseits verknĂŒpfen wir die nachhaltige Sichtweise, bestehend aus Informationen zum CO2-Verbrauch, mit unserem Rezeptmanagement-Modul. Gastronomiebetriebe erkennen somit auf einen Blick, wie viele CO2-Emissionen bei der Produktion eines bestimmten Lebensmittels verbraucht wurden. Dieses Wissen können sie nicht nur fĂŒr den eigenen Umgang mit Nachhaltigkeit anwenden, sondern auch den GĂ€sten einen Mehrwert bieten und ihnen diese Informationen zur VerfĂŒgung stellen.


Nachhaltiges Leben bei FoodNotify

Als wir diese Idee entwickelten, haben wir von Anfang an Wert daraufgelegt, uns intern ebenfalls mit Themen zu Nachhaltigkeit zu beschÀftigen. Denn uns war klar: Nur so können wir unseren Kund:innen mit einem guten Beispiel vorangehen.

Aus diesem Grund haben wir nach Möglichkeiten gesucht, wie wir uns am besten nachhaltiger und umweltbewusster aufstellen können. Wir haben uns angesehen, wie wir gemeinsam als Team einen Beitrag fĂŒr eine faire und nachhaltige Zukunft leisten können. Dabei sind wir auf das österreichische Start-up Glacier aufmerksam geworden.

Was ist Glacier?

Das Klima-Start-up aus Österreich begleitet Unternehmen auf ihrem Weg zur KlimaneutralitĂ€t. Mit Glacier kann der CO2-Fußabdruck des eigenen Unternehmens sowie der Mitarbeiter:innen berechnet werden. Basierend auf dem Ergebnis werden konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, um die CO2-Emissionen zu verringern. Dadurch soll Klimaschutz in Unternehmen einfach und verstĂ€ndlich dargestellt werden sowie ein Bewusstsein geschaffen werden.

Damit wir mit unserer Reise in Richtung Nachhaltigkeit im Unternehmen starten, haben wir unseren CO2-Fußabdruck vom Jahr 2020 berechnet. Aus insgesamt sieben Kategorien haben wir Fragen zu Emissionen in unserem Unternehmen beantwortet: Von MobilitĂ€t ĂŒber ErnĂ€hrung bis Strom wurden sĂ€mtliche klimarelevanten Aspekte abgefragt.

CO2-Fußabdruck von FoodNotify
CO2-Fußabdruck von FoodNotify berechnet mit Glacier

Dank den Daten von Glacier haben wir genau gesehen, in welchen Bereichen wir bereits gut aufgestellt sind und wo wir uns noch verbessern können. Beispielsweise in Bezug auf MobilitĂ€t nutzen wir zwar öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad, um ins BĂŒro zu kommen, aber haben GeschĂ€ftsreisen ins Ausland öfter mit dem Flugzeug als mit der Bahn angetreten.

Wir arbeiten nun gemeinsam daran, unsere CO2-Emissionen in diesem Bereich zu verringern, indem wir uns konkrete Maßnahmen gesetzt haben. Wenn möglich, vermeiden wir nun grundsĂ€tzlich GeschĂ€ftsreisen, die ebenso mit Online-Meetings stattfinden können. Oder wir nutzen die Bahn fĂŒr Dienstreisen, die eine physische PrĂ€senz benötigen.

Die genaue und transparente Offenlegung unserer verbrauchten CO2-Emissionen hat uns als Team dabei geholfen, sich mehr ĂŒber Klimaschutz und Nachhaltigkeit Gedanken zu machen und so ein Bewusstsein zu erzeugen. Wir können zwar die bisherigen Emissionen nicht rĂŒckgĂ€ngig machen, aber können Verantwortung ĂŒbernehmen und dies als Chance sehen, uns zu verbessern.

Wie wir Nachhaltigkeit bei FoodNotify leben

Die Reise ist noch nicht vorbei

In den letzten Monaten hat bei uns ein Umdenken stattgefunden und wir haben uns vermehrt mit Themen zu Nachhaltigkeit und Transparenz intern als auch extern auseinandergesetzt. Konkret haben wir Ideen entwickelt, um die Wichtigkeit dieser Aspekte unseren Kund:innen nÀherzubringen. Um mit einem guten Beispiel voranzugehen, beschreiten wir nun auch intern im Unternehmen einen nachhaltigeren und umweltbewussteren Weg.

In Zukunft werden wir unsere Ideen und Vorhaben weiterentwickeln und umsetzen. Denn dies ist erst der Beginn unserer Reise in Richtung Transparenz und Nachhaltigkeit und es gibt noch reichlich Potenziale, die wir ausschöpfen können und wollen. Wir werden Sie ĂŒber unsere AktivitĂ€ten, Ziele und Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Seien Sie gespannt.